durchgeführt/ Infos verfügbar

„Genome Editing – Züchtungsmethoden der Zukunft“

08. September 2021

Session auf der smartLAB connects  veranstaltet vom Konferenzpartner WGG

Die Methoden des Genome Editing machen es möglich, das Erbgut von Kulturpflanzen gezielt und präzise zu verändern und anzupassen. Wissenschaftler sehen darin einen wichtigen Baustein, um in Zukunft die klassische Züchtung zu ergänzen. Von diesen neuen Techniken der Pflanzenzüchtung erwarten sie erhebliche Fortschritte für eine nachhaltigere, an die Folgen des Klimawandels angepasste, Landwirtschaft. Bislang ist der Einsatz dieser neuen Techniken an die strengen Regeln des aus dem Jahr 2001 stammenden Gentechnikgesetzes gebunden. Doch eine Ende April veröffentlichte Studie der EU-Kommission sieht deutliche Potenziale für die nachhaltige Landwirtschaft – und Reformbedarf bei der Regulierung.

Im Rahmen der moderierten Session mit anschließender Diskussion erläutern Fachwissenschaftler die Möglichkeiten der Genomeditierung zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen an die Pflanzenzüchtung und veranschaulichen anhand konkreter Projekte entsprechenden Zielsetzungen. Zudem werden die Inhalte der EU-Studie zum Genome Editing dargelegt und die Aussichten auf eine zukünftige Nutzung der Potentiale erörtert.

weitere Infos und Videomitschnitt

AgrarDebatten: Gentechnik – die grüne Lösung für unsere Äcker?

13.07.2021

Die Gentechnik-Debatte hat mit einer Studie der EU-Kommission an Fahrt gewonnen. Welche Chancen und Risiken bieten neue Methoden für Wissenschaft und Praxis? Das wurde an der Uni Göttingen diskutiert mit Prof. Dr. Matin Qaim, Leiter der Abteilung Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung, Universität Göttingen; Dr. Caspar Langenbach, Leiter der Abteilung „Biotic Stress“, KWS Einbeck; Dr. Horst-Henning Steinmann, Wissenschaftlicher Koordinator und Projektleiter am Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung; Prof. Dr. Stefan Scholten, Leiter der Abteilung Nutzpflanzengentik der Uni Göttingen;

Die Veranstaltung gibt es hier im Livestream zum Nachsehen

Zum agrardebatten.blog

EC study on new genomic techniques – What’s next?

22-06-2021 – Veranstalter EURACTIVE

(…) Join this EURACTIV Virtual Conference to discuss how progress can be made by moving away from a simple ’benefit-risk’ debate and engaging in a collaborative discussion building on the Commission’s NGT study. komplett lesen bei euractiv.com

Sabine Juelicher, Director, Food and Feed Safety, Innovation, DG SANTE, European Commission
Viola von Cramon-Taubadel, MEP, Substitute of ITRE, European Parliament
Garlich von Essen, Secretary General, Euroseeds
Urs Niggli, President, agroecology. science
Andreas Weber, Professor of Plant Biochemistry, Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf

Aufzeichnung der Veranstaltung

EU40 – The Network of Young MEPs:

New Breeding Techniques (NBTs): Challenges & Opportunities

09.06.2021

virtual debate on agricultural technologies & innovation -anschauen auf dem youtube-Kanal von EU40Network

Grain Club:

Dritter Dialog Genome Editing Fortschritt für den Acker: Neues EU-Gentechnikrecht für Europas Agrar- und Ernährungssystem unumgänglich

02.06.2021

Die Studie der Europäischen Kommission zum rechtlichen Status neuer Züchtungsmethoden und die nun anstehenden Beratungen über die Gestaltung eines neuen rechtlichen Rahmens für diese Verfahren standen im Mittelpunkt des dritten „Dialog Genome Editing“ am 2. Juni 2021. Zu der Veranstaltung „CRISPR/Cas & Co – Warum Europa ein zeitgemäßes Gentechnikrecht braucht” hatten 17 Verbände der deutschen Agrar- und Ernährungsbranche eingeladen. weiterlesen und Aufzeichnung der Veranstaltung bei grainclub.de

Farm Europe:

New Genomic Techniques: opportunities and threats for the EU agriculture

27.05.2021

Webinar zur Veröffentlichung der EU-Studie zur Bewertung des Rechtsrahmens neuer genomischer Techniken mit Vertretern der europäischen Institutionen und Wissenschaftlern.

Erneut anschauen bei farm-europe.eu

Konrad-Adenauer-Stiftung:

Neue Gentechnik in der Landwirtschaft: Chancen und Herausforderungen

Veranstaltungsbericht zur Veranstaltung „Neue Gentechnik in der Landwirtschaft: Chancen und Herausforderungen“

Mithilfe neuartiger genomischer Verfahren, wie beispielsweise CRISP-Cas9, kann das Genmaterial von Pflanzen verändert werden. Diese unter dem Begriff der Neuen Gentechnik zusammengefassten Verfahren führen zu kontroversen Diskussionen: Während Befürworter die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel als großen Vorteil anführen, verweisen Kritiker auf ungeklärte gesundheitliche Risiken. Die Konrad-Adenauer-Stiftung führte am 26.05.2021 die Veranstaltung „Neue Gentechnik in der Landwirtschaft: Chancen und Herausforderungen“ durch, um ausgehend von der kürzlich veröffentlichten Studie der Europäischen Kommission über die Potenziale und Kritikpunkte an der Neuen Gentechnik zu diskutieren. weiterlesen bei kas.de